Ein hart umkämpfter Markt führt selten zu Gelassenheit. Dabei bräuchten gerade Coaches innere Freiheit.
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Szenen aus dem erlebten Netzwerkalltag
- Bei einem Impulsvortrag für einen Kunden bei dessen Netzwerkveranstaltung sind es Coaches, die mit z. T. unpassenden Beiträgen und Fragen versuchen, mich aus dem Konzept zu bringen oder sich selbst in Pose zu setzen. Am Ende entschuldigt sich der Kunde bei mir, dass er nicht besser auf die Teilnehmerzusammensetzung geachtet hat.
- Bei einer Moderation-/Seminarform für die hiesige IHK nutzen zwei andere Coaches die Kaffeepause, um diejenigen Teilnehmer „abzufangen“, die sich zuvor beteiligt haben - während man selbst gerade danebensteht und beginnt, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch hier entschuldigt sich der Veranstalter später für das Geschehen.
- Bei einem Business-Speed-Dating prügeln manche Coaches verbal auf ihre Gegenüber ein, halten sich an keine Spielregel und versuchen, möglichst viele Anschlusstermine zu erzwingen. Kaum einer wundert sich, dass beim anschließenden Essen fast nur noch Coaches, aber kaum Interessierte sitzen - die scheinen längst geflüchtet.