metaBeratung GmbH

Experte für die Persönlichkeitsentwicklung und strategischer Partner für erfolgreiches Talentmanagement in DACH

21.05.15

Teamarbeit mit Tücken – metaBeratung präsentiert aktuelle Umfrageergebnisse

Jüngste Umfrage von metaBeratung zeigt das Spannungsfeld, innerhalb dessen sich die Arbeit im Team bewegt

Teamarbeit steht in deutschen Unternehmen hoch im Kurs. Daher hat metaBeratung GmbH die jüngste Umfrage zum Thema Teams gestartet. 92 Prozent der Arbeitnehmer sind überzeugt, dass Teamarbeit Innovation und Kreativität fördert. Das Problem: Gut jeder zweite deutsche Arbeitnehmer ist gleichzeitig der Meinung, alleine und ungestört kreative Ideen besser entwickeln zu können.

Zudem beklagen 44 Prozent, dass sich Kollegen fremde Ideen während der Teamarbeit zu eigen machen und anschließend beim Chef als ihren Vorschlag ausgeben. Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich das Spannungsfeld, in dem sich Teamarbeit bewegt. Persönliche Interessen, wie der Wunsch nach Anerkennung durch den Chef, konkurrieren mit den übergeordneten Zielen des Teams. Angesichts immer komplexerer Aufgaben sind interdisziplinäre Projektteams heute aber eine Notwendigkeit. Entscheidend ist jedoch, dass nicht jede Persönlichkeit ein guter Teamplayer ist. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass 55 Prozent der deutschen Arbeitnehmer angeben, allein im Home Office kreativer zu sein. Zudem hat die Teamarbeit weitere Schattenseiten: 44 Prozent der Befragten haben bereits erlebt, dass Kollegen ihre Ideen geklaut und dafür genutzt haben, eigene Anerkennung zu gewinnen. Negative Erlebnisse dieser Art bremsen die Kreativität der Gruppe aus. Bleiben emotionale Konflikte unausgesprochen, belasten sie die Zusammenarbeit dauerhaft - Teams fahren sich fest, anstatt sich gegenseitig zu inspirieren. Jeder Vierte klinkt sich bereits aus Bequemlichkeit aus und folgt lieber den Vorschlägen anderer.  Um diesen Fehlentwicklungen entgegenzuwirken gelten gemeinsame Regeln, Vertrauen und offene Kommunikation als wichtige Grundlagen erfolgreicher Teamarbeit. Gemeinsame Events fördern die Zusammenarbeit. Doch nicht alle Arbeitnehmer fühlen sich durch Team-Events motiviert: Für 29 Prozent sind Veranstaltungen mit Arbeitskollegen eher eine Belastung. Unsere Umfrageergebnisse finden Sie Hier 

Bild: Portra @istock.com

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Peats Redaktion

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18.04.11

Was macht erfolgreich?

Welchen Einfluss haben Persönlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gründern und Selbstständigen?

Selbstständige sind ein Motor für wirtschaftliches Wachstum, da sie neue Arbeitsplätze schaffen, die Innovationsquote verbessern und bereit sind, Risiken zu tragen. Neben Faktoren wie Bildung, Altersklasse und familiärer Erfahrung mit Unternehmertum sind es vor allem persönliche Merkmale, die Selbstständige von Angestellten unterscheiden. Welchen Einfluss haben Persönlichkeitsmerkmale auf Entscheidungen von Gründern und Selbstständigen? 

Diese Frage wurde von der DIW Berlin und IZA Bonn im Rahmen einer Studie untersucht. Für die Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale wurde in der Studie das Fünf-Faktoren-Modell (FFM) verwendet, mit dessen Hilfe die fünf Dimensionen emotionale Stabilität (bzw. Neurotizismus), Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit gemessen werden konnten. Die Hypothese, dass unternehmerischer Erfolg mit hohen Werten in den drei Dimensionen Extraversion, Offenheit für Erfahrungen und emotionale Stabilität einhergehen könnte, war Ausgangspunkt. Eine größere Unnachgiebigkeit wurde ebenfalls als ein Indiz für unternehmerischen Erfolg vermutet. Dem Faktor Gewissenhaftigkeit wurde keine eindeutige Aussagekraft zugesprochen.  Persönlichkeitsprofile von Selbstständigen unterscheiden sich laut Ergebnis der Studie deutlich von denen der angestellt tätigen Mitarbeiter. "Selbständige sind offener für Erfahrungen, extrovertierter und risikobereiter als Angestellte". Sie sind also kreativer und origineller, kommunikativer, haben mehr Durchhaltevermögen und mehr Freude am Risiko. 

Die Eigenschaft Offenheit für Erfahrungen ist bei den Selbständigen im Durchschnitt um etwa 36 Prozent höher als bei Angestellten, Extraversion um 21 Prozent.

Die anderen Dimensionen weisen überwiegend geringere Unterschiede auf, jedoch hat sich die erhöhte Risikobereitschaft tatsächlich als ein wichtiger Faktor erwiesen. Allerdings konnte auch beobachtet werden, dass eine zu hohe Tendenz zum Risiko ebenso schädliche Auswirkungen hat wie eine zu niedrige. Die Erklärung dafür ist, dass die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns bei sehr riskanten Entscheidungen steigt. Niedrige Werte beim Faktor Verträglichkeit versetzen Selbstständige in die Lage, Verhandlungen eher zum Vorteil ihrer eigenen Unternehmung zu führen – ein geringer Wert wirkt sich hier also positiv aus.   Insgesamt ist es das Fazit der Studie, dass es innerhalb eines gewissen Rahmens möglich ist, die erfolgreiche unternehmerische Persönlichkeit zu definieren und zu messen. Das wiederum ist natürlich sehr interessant, wenn es um gezielte Förderprogramme geht, die diese Informationen gezielt nutzen können. Einen weiteren Bedarf für die Ergebnisse der Studie gibt es bei Existenzgründerberatungen, Training- und Coachingangeboten.  Die Untersuchungsergebnisse sind sehr umfassend und interessant, es lohnt sich daher, hier die Quelle einzusehen. www.diw/pdf.de 

Die Psychologen der Studie stellten sich auch die Frage, ob die Verbindung zwischen dem Fünf-Faktoren Modell und unternehmerischen Leistung ausreicht, da bestimmte Faktoren wie Risikobereitschaft, Geduld oder Vertrauen als klare Stärken für Selbstständigkeit gelten, mit dem FFM aber nur indirekter Zusammenhang untersucht werden kann. 

Bild: FangXiaNuo @istock.com

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31.01.14

Checken Sie die Stimmung am Arbeitsplatz

In einer Mitarbeiterbefragung hat MARKON die Einflußfaktoren für das Betriebsklima unter die Lupe genommen.

In einer Mitarbeiterbefragung hat Markon die Einflußfaktoren für das Betriebsklima unter die Lupe genommen. Ein gutes Betriebsklima wird durch viele verschiedene Einflussfaktoren bestimmt und ist absolut wesentlich für ein Unternehmen. Wertschätzung, Respekt und eine gute Kommunikationskultur sind nicht nur nice to have sondern bare Münze. Warum? Ganz einfach: ein gutes Betriebsklima reduziert die Fehl- und Krankentage. Ein Unternehmen mit glücklichen Arbeitnehmern braucht auf 1000 Mitarbeiter ca. 73 Mitarbeiter weniger als ein Betrieb mit einem schlechten Arbeitsklima, so die Aussage in einem Artikel der Welt.  

Es gibt aber noch mehr gute Nachrichten. Auf einer Skala von 1-10 liegt die Lebenszufriedenheit der Arbeitnehmer/innen im Schnitt bei 6,8.  Sogar 91 Prozent der Befragten sind zufrieden mit ihrem Beruf und 77 Prozent der Studienteilnehmenden beschreiben ihren Beruf als die ideale Tätigkeit.  

Und die schlechten Nachrichten? Intrigen stehen natürlich ganz oben auf der Liste der Faktoren, die zu einem schlechten Klima führen. Kennen Sie Kollegen, die mit einem echten Pokerface herumlaufen und ganz freundlich zu Ihnen sind? Nichts an Ihrem Verhalten läßt darauf schließen, dass sie das Messer schon in der Hand haben und nur auf den günstigen Moment warten... Kennen wir alle. Was auch stört ist die Angst vor drohendem Verlust des Arbeitsplatzes oder faule Kollegen, die den ganzen Betrieb aufhalten.  

  • Wie ist es bei Ihnen im Job? Werden beispielsweise Konflikte zwischen Kollegen thematisiert? Oder soll alles einfach funktionieren?
  • Wie hoch ist bei Ihnen die Fluktuation?
  • Kommunizieren Sie offen miteinander oder gibt grüppchenweise Getuschel?
  • Gibt es bei Ihnen jemanden im Team, der dafür sorgt, dass der Chef es erfährt, wenn jemand einen Fehler macht?
  • Wissen Sie genau, was zu tun ist, oder weiß das bei Ihnen eigentlich keiner so richtig?

Wollen Sie genauer wissen, wie es bei Ihnen aussieht? Machen Sie den Test


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Profiles International

Wer einen Engel sucht und sich nur auf weiße Flügel fokussiert, könnte am Ende mit einer weißen Gans nach Hause kommen!

20.06.18

Unternehmenserfolg auf lange Sicht: Wie man Top-Performer sät

Eine Anleitung aus der Natur, wie Sie Leistungsträger säen und Unternehmenserfolg ernten

Unternehmen sind dynamisch wachsende Organisationen, die wie Bäume aus einer kleinen Saat heraus emporwachsen. Damit Unternehmen gedeihen, muss viel getan werden – das Wichtigste sind leistungsstarke Mitarbeiter, die den langlebigen Erfolg des Unternehmens sichern. Doch wie sät man Top-Performer? Eine Anleitung. 

Es ist allgemein bekannt, dass Bäume Lebewesen sind, aber wussten Sie, dass nur ein Prozent des Baumes tatsächlich als „lebend“ bezeichnet werden kann? Dieser Teil, genannt Kambium, liegt direkt unter der Rinde sowie in den Blättern und Wurzeln. Er versorgt die übrigen Teile des Baumes mit Nahrung und Nährstoffen, die den Baum wachsen lassen. Der größte, nicht lebende Teil des Baumes arbeitet, um den kleinen, lebenden Teil zu schützen. Dieser produziert Samen für die nächste Generation. Bäume sind eine Metapher der Natur: Im übertragenen Sinne zeigen sie, dass die Nachfolge leistungsstarker Mitarbeiter, den Top-Performern im Unternehmen, geplant werden kann und muss.  In der Praxis können meist nur 20 Prozent der Belegschaft eines Unternehmens als Top-Performer bezeichnet werden (das „Kambium“). Was tun Sie also für die Pflege Ihrer Talente, damit Sie diese in hohe Positionen hineinwachsen und so die nächste Generation Ihres Unternehmens heranziehen können? 

Überlegen Sie, wie Sie einen Baum anpflanzen würden

Im ersten Schritt müssen Sie die richtige Zeit des Jahres wählen und den Baum für eine Anpflanzung vorbereiten. Sie würden zum Beispiel nicht den Spätfrühling oder Sommer für eine Baumpflanzung wählen, da die Hitze dem Baum zu schaffen macht und dieser sehr wahrscheinlich eingehen würde. Es braucht seine Zeit, um einen Samen zu einem voll ausgewachsenen Baum heranzuziehen. Dieser langwierige Prozess stellt sicher, dass der Baum stark wird und allen Belastungen standhält. Wenn im übertragenen Sinne die Nachfolgeplanung für Ihr Unternehmen also ganz vom richtigen Timing abhängt, dann können Kandidaten sich entweder zu schnell oder zu langsam entwickeln – die, die zu früh „reif“ sind, geraten in den Blickfang von Headhuntern und anderen Unternehmen, die, die noch nicht „reif“ sind oder sich zu langsam entwickeln, sind zum entscheidenden Zeitpunkt nur wenig von Nutzen. Aus diesem Grund ist es so wichtig, die Leistungsträger unter Ihren Mitarbeitern so früh wie möglich zu erkennen, zu fördern und vor allem zu halten.  

Im zweiten Schritt benötigen Sie nahrhafte Erde, viel Wasser, aber auch eine stabile Umgebung. Ist Ihnen eigentlich schon aufgefallen, dass gerade junge Bäume an haltbringenden Stämmen befestigt werden, bis sie stark genug sind, allein im Wind zu stehen?  Übertragen auf Ihre Top-Performer heißt das für Sie, beispielsweise ein Mentoringprogramm aufzustellen und Ihre Talente kontinuierlich während ihres gesamten Werdegangs zu fördern. Achten Sie dabei immer darauf, genügend Halt in jeder notwendigen Vielfalt anzubieten. Seien Sie ein gutes Beispiel und ein persönlicher Mentor und binden Sie damit die jungen Talente „persönlich“ an das Unternehmen. 

Und schließlich genießen Sie Ihren Baum, während dieser über die Jahre wächst und gedeiht. Erfreuen Sie sich an seiner Pracht und genießen Sie seine Früchte, die Ihre Bemühungen zutage gebracht haben. Top-Performer erbringen nicht einfach nur mehr Leistung oder bearbeiten E-Mails schneller als andere Mitarbeiter, vielmehr haben sie das Potenzial, dem gesamten Team Auftrieb zu verleihen – indem sie neue Maßstäbe in Verhalten und Produktivität setzen und so jeden in der Belegschaft beeinflussen und inspirieren.  

Bild: weerapatkiatdumrong @iStock.com

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Silke Weinig

Ich unterstütze Menschen darin, herauszufinden, was sie wirklich wollen & zeige ihnen, wie sie ihre Ziele erreichen.

20.09.18

Lassen Sie sich bloß nicht entmutigen!

Das menschliche Gehirn kann seine Struktur verändern. Kann man das nutzen, um seine Wünsche und Bedürfnisse zu erkennen und umzusetzen?

Dass die Motivation schwankt und auch mal gegen Null geht, ist absolut normal. Auslöser hierfür müssen jedoch weder komplexe Aufgabenstellungen sein noch Druck- oder Stresssituationen, die in alte Gewohnheiten zurückführen. Manchmal sind die Gründe für ein Motivationstief äusserst subtil.

Die ganze Zeit sind Sie auf Kurs. Um Torten machen Sie schwungvolle Bögen („Sexy Körper – ich komme!“). Bei Team-Meetings beobachten Sie mit grossen Kinderaugen interessiert, wie facettenreich wir Menschen sind („Ich bin die Gelassenheit selbst“). Und am Abend hören Sie zur Entspannung eine halbe Stunde Musik nur für sich („Ich gönne mir Freiraum“). Doch dann kommt sie, die schwierige Situation. Manchmal wissen Sie von ihrem Kommen und können sich (halbwegs) vorbereiten. Manchmal erwischt es Sie aber auch kalt. Und manchmal kommt eine Entmutigung derart gut getarnt daher, dass Sie nur noch staunen können.

Arial oder Times New Roman? Das ist ganz und gar nicht egal

Die Wissenschaftler Hyunjin Song und Norbert Schwarz von der University of Michigan (Ann Arbor) fanden heraus, dass unsere Motivation von Umständen beeinflusst und reduziert werden kann, die auf den ersten Blick keinen Zusammenhang erkennen lassen. In ihrem Experiment baten sie Studierende, die Anleitung zu einem Trainingsablauf im Fitnessstudio durchzulesen. Die eine Hälfte der Teilnehmer bekam den Text in der leicht lesbaren Schrift Arial. Die andere Gruppe erhielt den Text in der sehr verschnörkelten und eher schwer entzifferbaren Schrift Brush. Die Buchstabengrösse war in beiden Fällen die gleiche, ebenso die Schriftfarbe.

Zwar konnten beide Gruppen den Text verstehen und sich diesen auch einprägen, aber die Brush-Leser kamen zum Ergebnis, dass das Training aller Wahrscheinlichkeit nach sehr anstrengend sei und sie es daher vermutlich nicht antreten würden. Die Arial-Gruppe hielt den Ablauf hingegen für einfach und konnte sich gut vorstellen, das Trainingsprogramm regelmässig durchzuführen.

Schwarzwälder Kirschtorte in Tahoma backt sich leichter

Wie schnell man allein aufgrund der Lesbarkeit einer Schrift trügerische Rückschlüsse über den Schwierigkeitsgrad einer Aufgabe ziehen kann, zeigt ein weiteres Experiment des Forscher-Duos. Probanden, die Rezepte in einer schwer lesbaren Schrift lesen mussten, meinten, sie würden das Gericht eher nicht kochen, da es zu schwierig sei und zu viel Zeit in Anspruch nehme. Die Vergleichsgruppe sah das anders: Selbst Ahnungslose trauten sich schwierige Gerichte zu.

Was tun beim nächsten Motivationstief?

https://pixabay.com/de/sag-ja-zum-leben-freude-lebenslust-2121044/

Wir sollten uns bewusst sein, dass unsere Motivation stark anfällig ist. Nicht nur alte Automatismen können stören, sondern auch nebensächliche Einflüsse, die überhaupt nichts mit der eigentlichen Aufgabe zu tun haben. Wenn ein äusserer Reiz derart stark auf unser Unbewusstes wirken kann, dass er unsere Reaktionen beeinflusst, lässt dies erahnen, wie mächtig manche Nebensächlichkeiten sein können.

Der psychologische Fachbegriff für diese unbewusste Bahnung ist Priming. Man kann hier auch von einer Art der Manipulation sprechen, die in der Werbung sehr stark eingesetzt wird, um bei Verbrauchern Bedürfnisse zu wecken. Die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Kaufreaktion wird durch gezieltes Priming erhöht – jedoch nur, wenn ein entsprechendes Bedürfnis oder Motiv vorliegt. Sitze ich im Kino und habe keine Lust auf ein Eis, können weder Vanilleduft noch ein Sommerlied oder der Eiscreme-Spot am Ende des Werbeblocks mich dazu anregen, ein Eis zu kaufen.

Selber primen oder geprimed werden – das ist hier die Frage

In der Sozialpsychologie liegt mittlerweile eine Fülle von Experimenten vor, die zeigen, wie Priming neuronale Netze gezielt aktivieren kann und wie sich − ausgelöst durch diese Aktivierung − ganze Verhaltenssequenzen im Sinne des Primings beeinflussen lassen. Aus der Gehirnforschung wissen wir: Das menschliche Gehirn kann seine Struktur verändern, und zwar bis ins hohe Alter! Man nennt diese Tatsache neuronale Plastizität. Die häufige Benutzung von Nervenverbindungen stärkt deren Effektivität.

Das Zürcher Ressourcen-Modell (ZRM®) macht sich das Wissen um die Formbarkeit unseres Gehirns zunutze. Auf Basis neurowissenschaftlicher Erkenntnisse zum menschlichen Lernen und Handeln wurde an der Universität Zürich eine alltagstaugliche Methode entwickelt, mit deren Hilfe jeder erlernen kann, seine Wünsche und unbewussten Bedürfnisse zu erkennen und motiviert umzusetzen. Priming ist dabei eines der vielen auf seine Wirksamkeit wissenschaftlich untersuchten und erprobten Instrumente.

Kurzweilige Videos zum Thema Priming:

Priming Experiment 

Subliminal Advertising (englisch)


Motivation