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Wer einen Engel sucht und sich nur auf weiße Flügel fokussiert, könnte am Ende mit einer weißen Gans nach Hause kommen!

26.09.13

HOT IN HR: Acht Recruiting-Trends aus den USA

Im Recruiting auf dem aktuellen Stand bleiben, denn oft entscheidet die Personalbeschaffung über Erfolg der Firma.

Im Recruiting gibt es beinahe täglich neue Entwicklungen. Auf dem aktuellen Stand zu bleiben ist wichtig, denn oftmals entscheidet die Personalbeschaffung über Erfolg oder Scheitern eines Unternehmens. Das US-amerikanische „Forbes Magazine“ hat die Trends aus dem HR-Bereich identifiziert.

Trend #1

Unternehmen gründen eigene Talentnetzwerke Nach dem großen Erfolg von Netzwerken wie XING, Facebook, Twitter und Kununu haben viele Unternehmen ihre Personalstrategie geändert. Sie bauen nun eigene Talentnetzwerke auf, aus denen sie ihre Bewerber rekrutieren. Diese Netzwerke werden zudem genutzt, um Fans, Mitarbeiter, Alumni, aber auch Kunden zu binden.  

Trend #2

Personaler stellen nicht mehr ein, sie identifizieren. Die erfolgreichsten Unternehmen überlassen die Einstellung der Mitarbeiter ihren Führungskräften. Personaler hingegen konzentrieren sich zunehmend auf die Suche nach Kandidaten und der Selektion einer ersten Vorauswahl. Je mehr Einstellungsaufgaben von der Führungskraft übernommen werden, desto besser. 

Trend #3

Leistungsanalysen werden professioneller. Schon seit Jahrzehnten existieren Persönlichkeits- und Kompetenztests. Heute gibt es eine Vielzahl neuer Bewertungsinstrumente. Diese beurteilen nicht nur einen Mitarbeiter nach seinen Fähigkeiten, sondern sammeln darüber hinaus auch Daten zur individuellen Mitarbeiterleistung. Damit geben diese Tests zu jeder Zeit Feedback. Zu den namhaftesten Anbietern in den USA gehört beispielsweise Profiles International.  

Trend #4

Authentische Arbeitgebermarken sparen Zeit und Geld. Die Tage der klassischen Arbeitgebermarke sind gezählt. Die eigentliche Arbeitgebermarke geht abends nach Hause und erzählt ihren Freunden von ihrem Arbeitgeber. Eine authentische Arbeitgebermarke basiert also auf echten Erfahrungen. Sie sollte nicht in der Karriereseite des Internetauftritts versteckt werden, sondern schon auf der Startseite für potenzielle Bewerber sichtbar sein. Deshalb arbeiten erfolgreiche Personaler heute direkt mit dem Marketing zusammen. Eine authentische und passgenau auf das Unternehmen zugeschnittene Arbeitgebermarke lockt zudem genau die Bewerber, die man wirklich will. Wer ehrlich und authentisch ist, bekommt die besseren Bewerber und verringert die Kosten im Auswahlprozess.  

Trend #5

Bewerber werden gemanagt. Bewerbermanagementsysteme (E-Recruiting) sind enorm wichtig. Heutige Systeme managen den Bewerbungsprozess und überwachen alle Marketingkampagnen. Zudem bieten sie sämtliche Rekrutierungswerkzeuge und können Daten für weitergehende Analysen liefern.  

Trend #6

Zufriedene Bewerber sind das A und O. Ein Unternehmen kann seiner Arbeitgebermarke schaden, wenn es dem Bewerber zu umständlich gemacht wird, sich zu bewerben, er sich nicht über den Stand seiner Bewerbung informieren kann oder er während des Bewerbungsgesprächs schlecht behandelt wird. Heute ist es wichtiger denn je, dass die HR-Abteilung Werkzeuge einsetzt, um den Bewerbungsprozess kontinuierlich zu überwachen und zu verbessern. Wenn sich ein Bewerber schlecht behandelt fühlt, dann spricht sich das schnell herum.  

Trend #7

Personalberater sind unersetzlich. Der Bewerbungsprozess ist komplex und variiert je nach Position und Branche. Entgegen der Erwartung, dass mit dem Aufkommen von XING und anderen Plattformen Personalberater und Agenturen verschwinden würden, macht gerade der Überfluss an neuen Werkzeugen Experten und Spezialisten unersetzlich. 

Trend #8

Bewerbungsprozesse werden analysiert. Wissen Sie, woher Ihre besten Kandidaten stammen oder welche Rekrutierungs- und Werbekanäle die besten Ergebnisse bringen? Viele Firmen bieten Lösungen zur Analyse, Bewertung und Optimierung von Bewerbungsprozessen an. Unternehmen, die ihre Rekrutierungsstrategien evaluieren, schlagen sich deutlich besser als ihre Konkurrenz.

Bild: portishead @iStock.com

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