Stephan Stockhausen , Manufaktur für Wachstum GmbH

Mensch und Wirtschaft natürlich verbunden

17.07.14

Was Management von Weltmeistern lernen kann

Vom Sport für das Management lernen

Beim intuitiven Bogenschießen heißt es: Ein guter Schütze trifft sein Ziel immer. Mit klassischer Leistungsdenke geht man nun davon aus, dass ein guter Schütze immer den Apfel vom Kopf schießen kann. Das ist aber nicht gemeint.  Der Schütze definiert sein Ziel selbst. Ein Anfänger ist froh, einen Pfeil überhaupt in Richtung Scheibe zu bekommen, irgendwann ist das Ziel, sie regelmäßig zu treffen, dann visiert er vielleicht einzelne Bereiche an. Persönlich kann es mir aber vielleicht eher wichtig sein, saubere Bewegungen auszuführen, in einen gleichmäßigen meditativen Rhythmus zu kommen usw. Der Schütze definiert sein Ziel selbst. Ist er realistisch genug, setzt er sich ein ambitioniertes UND erreichbares Ziel.  

Das Motto der deutschen Mannschaft hieß “Bereit wie nie”. Das Team hat gelernt. Es hat ein Reifeprozess stattgefunden.  Klar wären die Kicker gern schon vor 12, 8 oder 4 Jahren Sieger gewesen. Aber sie haben aus Niederlagen gelernt, sich entwickelt und damit zur richtigen Zeit das richtige Ziel fokussiert. Und sie haben sich ein emotionales Zielbild, eine Vision gesteckt.  Zielfokussierung und die Chance zum Erfahrungslernen gehen im Aktionismus des Unternehmensalltags gern verloren. Was das eigentlich Wichtige ist, wissen Fach- und Führungskräfte mitunter nicht zu beantworten, geschweige denn, dass sie emotional dafür brennen.  Und ganz ehrlich: ein sinnleeres Ziel wie beispielsweise die Höhe der Umsatzsteigerung motiviert auch nicht ernsthaft - zumindest nicht auf längere Sicht.  Außerdem legen intelligente Teams Verhaltensnormen fest, mit denen sie ihr Ziel erreichen wollen. Die Nationalmannschaft hat unter Jürgen Klinsmann begonnen, sich die Zuneigung ihrer Fans wieder zu erarbeiten. Das ging v. a. über leidenschaftlichen, ansehnlichen, begeisternden Fußball (in Dortmund überschrieben mit “echte Liebe”), Menschen sollten wieder stolz auf dieses Team sein.  Hoppla, da ist ja der Kunde im Blick.  

Die Fans sind die Kunden der Fußballer

Ohne deren Begeisterung gäbe es keine Vermarktung, Fanmeilen, Werbezeiten, Gehälter… Sind die Straßen bei Liveübertragungen leergefegt, zeigt dies nur, dass die Kunden gut bedient werden und zufrieden sind (in Spanien saßen übrigens gerade mal 130.000 Zuschauer bei den Viertelfinals vor der Mattscheibe). Überall ist über das Auftreten und die Art und Weise des Spiels die Rede. Das zeigt, dass sich die Orientierung auf das “WIE erreichen wir unser Ziel?” mindestens so lohnt wie die Definition eines kundenorientierten Ziels selbst.  Die Spieler haben wiederholt vom besonderen Teamgeist gesprochen. Und sie haben ein deutliches Signal gegeben, wo dies entsteht: im Alltag.  Daraus können Führungskräfte viel lernen: Teams entstehen nicht allein bei besonderen Veranstaltungen oder Weihnachtsfeiern, sondern im Alltag. Dort gemeinsam zu lernen und Teamdynamik zu leben, schafft dauerhafte Verbindung.  Wie sehr ein intelligentes System, der Schwarm einer Gruppe mit Einzelstars überlegen sein kann, zeigt der Fußball einmal mehr. Kollektives und integratives Verhalten bringt Unternehmen weiter als (Bereichs-)Egoismen, Bereichsdenken, Einzelerfolge.  Unternehmen agieren häufig noch als Truppe - feste Verantwortlichkeiten, Hierarchien, Rationalität, Einzelerfolge usw. Ein Team zeichnet sich dagegen durch ein stärkeres Maß an vertikaler, horizontaler und inhaltlicher Variabilität und durch Emotionalität aus.  Die Architektur Campo Bahias ist als “offen” beschrieben worden, wovon sich Unternehmen durchaus inspirieren lassen dürfen - nicht zu mehr Großraumbüros (in denen nur die Konzentration leidet), sondern zu mehr dialogfördernden Strukturen, Räumen und Kulturen.  So wichtig die Spielidee ist (s. o.), so wichtig ist eben auch, pragmatisch-realistisch zu lernen, also die Zukunft zu entwickeln. Vom Trainer Löw dürfen Führungskräfte lernen, wie man seine Ideale mit ihrer Entwicklungsrichtung in Verbindung bringt. Ästhetik braucht Funktionalität, so die simple Außenbetrachtung auf Jogi Löw. Im Unternehmen darf und sollte man fragen: Was ist das Ideal meiner Organisation und was der zugehörige Gegenwert, zu dem ich die Verbindung herstellen sollte?  Moderne Führung erlangt Autorität heute anders, denn Führung leistet einen eigenen Teil zum Teamerfolg. Dieser muss sichtbar sein, um Autorität erwachsen zu lassen. Sonst ruht sie sich allein auf funktionaler Macht aus. Der Beitrag sollte aber speziell führungsbezogen sein. Spielertrainer sind schon lange nicht mehr in Mode und Führung ist ein ganz eigener Beruf.  

Aus den Bedingungen das Beste machen

Das ist sicherlich eine der wichtigsten Lehren der letzten WM-Wochen. Klar hätte Löw gern Spieler wie Reus oder Gündogan mitgenommen, hätte gern neben Klose noch 1-2 weitere Topstürmer im Aufgebot gehabt… Das Leben ist kein Wunschkonzert. Führungskräfte können sich Teammitglieder nicht backen, auch wenn sie sie selbst auswählen, bleiben es Menschen mit Stärken, Fähigkeiten und Macken und Limits. Menschen den Rahmen zu geben, in dem sie bestmögliche Leistung geben können und wollen, ist Führungsaufgabe. Sein Ziel so anzupassen, dass es zu dem passt, was geht und nicht an dem auszurichten, was man sich im Idealfall träumt, ist gute Führungsarbeit - der gute Schütze weiß eben, welche Meisterschaft er gewinnen kann.

Bild: ponsulak @iStock.com

deutsche-mannschaft
fahigkeiten
fuhrungskrafte
management
persoenlichkeit
starken
team
verantwortung
weltmeister
wm
Ähnliche Artikel

Peats Redaktion

Die PEATS-Redaktion informiert Sie über Trends in der Eignungsdiagnostik & berichtet über neue Features auf PEATS.

22.11.17

Die extrinsische und intrinsische Motivation: Motive erkennen und fördern

Die HR-Vergleichsplattform PEATS erklärt zwei wichtige Formen von Motivation und wie Unternehmen diese im Rahmen der Personalentwicklung individuell fördern können.

In der Motivationstheorie wird unter anderem zwischen zwei Arten von Motivation unterschieden: Die intrinsische und die extrinsische Motivation. Jeder Mensch verfügt über beide Arten, allerdings in unterschiedlichen Ausprägungen.

Menschen lassen sich nicht gleichermaßen motivieren. Was für den einen ein großer Verantwortungsbereich und eine gute Teamarbeit sind, ist für den anderen das Firmenhandy oder die Gehaltserhöhung. PEATS, die Vergleichsplattform von eignungsdiagnostischen Instrumenten und Befragungstools, erklärt die wichtigsten Formen von Motivation und wie Unternehmen diese individuell fördern können.

Die extrinsische Motivation: Gehaltserhöhungen und Lobsagungen

Wer extrinsisch motiviert ist, erhält seine Motivation durch externe Reize. Über diese externen Reize verfügen andere Personen - zum Beispiel Vorgesetzte, die Personalleitung oder Geschäftsführung. 

Zu den Motiven zählen beispielsweise

  • Gehaltserhöhungen
  • Neue technische Geräte wie Firmentelefone oder Laptops
  • Bonuszahlungen
  • Firmenwagen
  • Beförderungen

Die Motivatoren sind zwar größtenteils materiell, dennoch zählen auch Belobigungen, Ehrungen vor der gesamten Belegschaft und ein Zugehörigkeitsgefühl zu den extrinsischen Motiven. Extrinsisch motivierte Beschäftigten finden ihre Belohnung und ihren Ansporn vor allem im Aufwerten von Statussymbolen oder materiellen Gütern. 

Tatsächlich funktionieren extrinsische Motivatoren auch im umgekehrten Gebrauch: Entziehen Vorgesetzte ihren Mitarbeitern materielle Güter, drohen mit Gehaltskürzungen oder dem Verlust des Firmenwagens, entsteht beim Arbeitnehmer ein hoher Stressfaktor. Dies kann dazu führen, dass sie mehr Energie in ihre Arbeit investieren, um ihre Statussymbole nicht zu verlieren. 

Eine extrinsische Motivation lässt sich in der Regel kurzfristiger erreichen, ist aber vergleichsweise weniger beständig. Die Motivation, die Beschäftigte aus einer Gehaltserhöhung ziehen, ist meist nur von kurzer Dauer. Der Gehaltscheck hat dann doch keine so große Auswirkung auf die Mitarbeiterzufriedenheit

Intrinsische Motivation: Individuelle Kompetenzen erweitern

Wer intrinsisch motiviert ist, schöpft seine Motivation aus einem inneren Antrieb heraus. Dieser Antrieb ist geprägt von individuellen Wertvorstellungen, Zielen oder Plänen. Materielle Motive sind hier nicht unwichtig, haben allerdings keinen großen Einfluss darauf, ob der Mitarbeiter gerne seine Arbeit verrichtet.

Zu den intrinsischen Motiven zählen

  • Wissen und Erkenntnisgewinn
  • Kompetenzerweiterung
  • Stillen der Neugier
  • einem guten Zweck dienen
  • individuelle Zielsetzungen erreichen

Die intrinsische Motivation ist in der Regel langlebiger und tiefgehender als die extrinsische. Sie bleibt unangetastet von beispielsweise fehlender Bewunderung der Kollegen. 

Beschäftigte mit intrinsischer Motivation möchten vor allem, ihre eigenen Werte und Vorstellungen mit ihrer Arbeit manifestieren und ihre Kompetenzen sinnvoll einsetzen. Eine hohe intrinsische Motivation geht oftmals mit einer starken Selbstreflexion und einer hohen Lernagilität einher.  

Mit Motivationsanalysen individuelle Motive erkennen

Eignungsdiagnostische Lösungen wie zum Beispiel Motivationsanalysen helfen dabei, die individuellen Antriebe und Motive der Mitarbeiter ausfindig zu machen. Dies können HR-Manager sowohl im Recruitingprozess berücksichtigen als auch im Rahmen von Personalentwicklungsprozessen durchführen. Wer eine solche Analyse bereits vor dem Einstieg durchführt, kann sich direkt zu Beginn des Arbeitsverhältnisses auf die individuelle Arbeitsweise einstellen und Maßnahmen finden. 

Je nach Ausrichtung und Kultur des Unternehmens sind die Motive der Mitarbeiter von besonderem Interesse. Eignungstests oder Motivationsanalysen sind in einem Startup durchaus sinnvoll und bewahren Gründer vor kostspieligen pe rsonellen Fehlentscheidungen. Insbesondere in noch jungen und finanziell weniger stabil aufgestellten Unternehmen können Arbeitgeber die extrinsischen Motive nicht in einem üblichen Maße erfüllen. 

Tatsächlich wissen auch viele Mitarbeiter bereits, was sie motiviert und antreibt und welche Unternehmen ihnen ihre Motive erfüllen können. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass alle mit stark ausgeprägten extrinsischen Motiven ausschließlich in kapitalstarken Konzernen arbeiten sollten. Vielmehr liegt es in der Hand der Unternehmen, Arbeitnehmer zu überzeugen und die individuellen Persönlichkeiten und Motive entsprechend zu fördern und zu entwickeln.

Intrinsische Motivation durch Maßnahmen gezielt fördern

Unternehmen sollten versuchen, die intrinsische Motivation der Mitarbeiter zu beleben; zum Beispiel durch interessantere Aufgabenfelder, das Aufzeigen persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten oder die Vergrößerung des Verantwortungsbereichs und Entscheidungsfreiraums. Auch Schulungen oder Weiterbildungsmöglichkeiten sind Maßnahmen, die den Anreiz auf die Arbeit erhöhen können. Ein Versuch, die Motivation durch Geldprämien aufrecht zu halten, ist oft kontraproduktiv. Untersuchungen zeigen, dass extrinsische Motivatoren sogar einen negativen Einfluss auf die intrinsische Motivation haben können. 

Motivation
extrinsisch
intrinsisch
Mitarbeiterzufriedenheit
Ähnliche Artikel

Peats Redaktion

Die PEATS-Redaktion informiert Sie über Trends in der Eignungsdiagnostik & berichtet über neue Features auf PEATS.

01.11.17

Recruiting von Führungskräften - Worauf kommt es an?

Die Vergleichsplattform PEATS erklärt, was eine Führungskraft ausmacht und welche Herausforderungen für Recruiting und Personalentwicklung bei der Besetzung von Führungspositionen entstehen.

Wichtig für eine High Level-Position sind nicht bloß die fachlichen Qualifikationen, sondern auch persönliche Merkmale wie Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen. Das HR-Vergleichsportal PEATS erklärt, was eine Führungskraft ausmacht und welche Herausforderungen für Recruiting und Personalentwicklung bei der Besetzung von Führungspositionen entstehen. 

Um eine Vakanz erfolgreich zu besetzen, müssen Recruiter beinahe selbst ein Stück der gesuchten Vakanz werden. Welche Tätigkeiten gehören zum fachlichen Aufgabengebiet? Was muss der Kandidat sonst noch mitbringen an Soft Skills und Berufserfahrungen? Wenn es bereits ein Team gibt - welche Dynamiken sind dort vorhanden? Wie muss der Kandidat ticken, um das Team ideal zu unterstützen? Wenn noch kein Team vorhanden ist - was für ein Team stellen wir uns vor? Es ist also unerlässlich, das Aufgabengebiet zu kennen und daraus die erforderlichen Anforderungen abzuleiten. Deshalb sind unsere ersten Frage: Was ist eigentlich eine Führungskraft und was muss sie können?

Was ist eine Führungskraft?

Führungskräfte sind in einem Unternehmen entweder Mitglieder der Geschäftsleitung oder sie befinden sich auf einer Zwischenebene, auf der sie ein Team oder eine Abteilung leiten. Das ist abhängig von Größe und Hierarchiestruktur des Unternehmens. 

Aufgaben einer Führungskraft 

Die Aufgaben einer Führungskraft sind zum Teil sehr komplex, wir möchten sie daher erst einmal nur grob umreißen: Führungskräfte leiten eine Abteilung fachlich, sind zu einem Großteil aber auch für die Organisation von Projekten und Aufgaben zuständig. Dies beinhaltet oftmals auch eine Planung über finanzielle Ausgaben der Abteilung. Führungskräfte wie Teamleiter sind für ihre Mitarbeiter der erste Ansprechpartner bei Problemen - das gilt für fachliche Belange ebenso wie für organisatorische oder zwischenmenschliche. Je nach Position und Hierarchielevel sind Führungskräfte befugt, wichtige Entscheidungen zu treffen, dies betrifft auch den Punkt Budgetverantwortung. Wer als fachliche Führungskraft sein Team inhaltlich und operativ anleitet, trifft vor allem organisatorische Entscheidungen und wirkt bei Strategien innerhalb der Abteilung mit. Wer darüber hinaus eine disziplinarische Personalverantwortung trägt, darf Personalentscheidungen treffen. Sprich, die Führungskraft darf dann über Mitarbeitereinstellungen bestimmen und Kündigungen aussprechen. 

Führungskräfte berichten über das aktuelle Tagesgeschäft an die Geschäftsleitung oder den direkten Vorgesetzten und schaffen Pläne über Personalentwicklungskonzepte und Fördermöglichkeiten innerhalb ihres Teams. Auch Gehaltsverhandlungen werden oft über den Teamleiter als Mittelsmann geführt. Um diese Aufgaben erfolgreich zu meistern, sind die Anforderungen an Führungskräfte besonders hoch. Wir möchten uns diesen im Folgenden widmen und in knapper Form aufbereiten. 

Anforderungen an die Führungskraft 

Zu den Anforderungen an eine Führungskraft gehört in erster Linie eine gewisse Berufserfahrung. Je nach Einsatzgebiet, Unternehmens- und Teamgröße sollte die Erfahrung zwischen fünf und acht Jahren liegen, bevor ein Mitarbeiter in die Führungsebene befördert wird. Die Berufserfahrung geht Hand in Hand mit der beruflichen Ausbildung - also die Berufserfahrung, die ein Mitarbeiter in einem bestimmten Fachgebiet gesammelt hat. Aber Vorsicht - Berufserfahrung ist nicht alles und im Gegensatz zur Lernagilität eines Mitarbeiters kein Garant für erfolgreiche Zukunftsprognosen. 

Zu den weiteren Anforderungen gehören selbstständiges Arbeiten und ein gelungenes Organisieren, um eine Abteilung oder eine Projektgruppe anzuleiten. Hierzu zählen ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein, eine gute Redegabe, aber auch Empathie und Einfühlungsvermögen. Durchsetzungskraft ist ebenfalls wichtig. Führungskräfte müssen auf andere Menschen zugehen können und lösungsorientiert arbeiten, so dass Konflikte schnell gelöst werden. Toleranz und ein guter Umgang mit Kritik ist ebenfalls besonders wichtig. Nur wer die Kritik seiner Mitarbeiter offen aufnimmt, kann sich selbst weiterentwickeln und damit sich und das gesamte Team stärken.

Eine Untersuchung des Gallup Engagement Index 2016 hat ermittelt, dass 70 Prozent der Arbeitnehmer sich nur gering mit ihrem Arbeitgeber emotional verbunden fühlen. Den Grund dafür liefert die Studie ebenfalls: Es sind schlechte Vorgesetzte. Genau hier liegt also die Aufgabe der Führungskraft: Sie sollten es schaffen, ihre Mitarbeiter zu motivieren und damit eine emotionale Bindung zum Unternehmen aufzubauen. 

Zusammengefasst, diese Merkmale sollten gute Führungskräfte mitbringen:

  • Redegabe
  • Durchsetzungsvermögen
  • Organisationsfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen und Empathie
  • Selbstbewusstsein
  • Toleranz und Offenheit gegenüber Unbekanntem 
  • Fingerspitzengefühl
  • Teamfähigkeit
  • Lösungsorientiertes Arbeiten
  • Kritikfähigkeit 
  • berufliche Qualifikation oder erste Führungserfahrungen in dem geplanten Einsatzbereich

Tatsächlich sind Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit vor allem Merkmale, die wir oft extrovertierten Menschen zuschreiben. Dass introvertierte Persönlichkeiten ebenfalls sehr gute Führungskräfte sein können, zeigt eine neue Untersuchung von Peter O'Connor und Andrew Spark von 2017.  

Führungskräfte müssen also nicht bloß in ihrem jeweiligen Fachgebiet punkten, sondern auch eine große Verantwortung über die Entwicklung und den Erfolg des Teams tragen. Dafür eignet sich nicht jeder, weshalb der Eignungsdiagnostik insbesondere hinsichtlich der Führungskräfteentwicklung sehr große Bedeutung zukommt. 

Führungskräfteentwicklung: High Potentials in den eigenen Reihen 

Ein erfolgreiches Talent Management ist also unerlässlich für alle, die in einem Unternehmen für die Besetzung einer Führungskraft verantwortlich sind. 

Größere Unternehmen, die Positionen für Führungskräfte neu besetzen müssen, greifen beim Recruiting gern auf Mitarbeiter aus den eigenen Reihen zurück. Diese Herangehensweise hat verschiedene Vorteile. Sie kennen den Mitarbeiter, seine Persönlichkeit und Merkmale bereits. 

Sie wissen, welche besonderen beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen er mitbringt und wie er im Team wahrgenommen wird. Auch wenn die potenzielle neue Führungskraft ein neues Aufgabengebiet und einen neuen Grad an Verantwortung erschließt, hat das Unternehmen in der Regel ein bereits größeres Vertrauen in den Mitarbeiter als in neue, externe Bewerber. Gleichzeitig bestärkt die interne Beförderung immer auch die Mitarbeiterbindung. Mitarbeiter spüren, dass sie im Unternehmen gefördert werden können. Dennoch muss das Personalmanagement solche Personalentscheidungen gut vertreten und intern argumentieren, um Missgunst oder Neid bei anderen Kollegen möglichst zu minimieren. 

Development Center in der Praxis

Je nach Unternehmensgröße und -struktur ist das reine externe Recruiting nicht immer möglich, da eine interne Stellenausschreibung oft vom Betriebsrat geregelt ist. Beim internen Recruiting haben Sie die Wahl, ob Sie ein internes Bewerbungsverfahren anvisieren und die Position für alle öffnen oder ob Sie gezielt Mitarbeiter nominieren und für die Position motivieren. Letzteres ist ohnehin dann der Fall, wenn sich die entsprechenden fachlichen Führungskräfte in den vergangenen Wochen und Monaten von der Arbeit des Mitarbeiters überzeugen konnten. Sie ersparen sich selbst Zeit und Ressourcen, wenn Sie bereits parallel zum normalen Tagesgeschäft in Zusammenarbeit mit der Fachabteilung herausfinden, ob der Mitarbeiter für ein Projekt geeignet ist oder ob ihn die neuen Aufgaben doch überfordern.

Da Sie und die fachliche Leitung die Mitarbeiter und ihre Lebensläufe kennen, fällt beim internen Recruiting bereits ein erster großer Punkt des Bewerbermanagements heraus. Wer Interesse bekundet, kann nach Rücksprache mit dem Personalmanagement also eine Einladung für ein eignungsdiagnostisches Verfahren erhalten. 

Das interne Leadership Training oder Development Center beginnt in der Regel mit der klassischen Diagnostik: Ist die Nominierung zur potenziellen Führungskraft gerechtfertigt? Welche Potentiale bringt der Kandidat mit? Wie die konkrete Umsetzung der Führungskräfteentwicklung abläuft, ist Sache des Unternehmens und eng mit der gelebten Unternehmenskultur verknüpft. Wir unterscheiden die Softwarelösungen hier vor allem zwischen Testcharakter und Entwicklungscharakter. 

Warum sich das Recruiting externer Talente lohnen kann

Wenn sich intern keine Bewerbungen heraus ergeben haben oder diese nicht angedacht waren, bleibt das reguläre, externe Recruiting über Stellenausschreibungen oder Headhunting. Dass Sie für eine Führungsposition externe Talente gewinnen möchten, hat in der Regel vor allem strategische Gründe: Wer ein neues Produkt etablieren oder einen neuen Geschäftsbereich aufbauen möchte, ist mit externen Talenten oftmals besser aufgestellt. Der Vorteil dabei ist: Sie können von den Erfahrungen profitieren, die der neue Mitarbeiter bei vorherigen Arbeitgebern gesammelt hat und kaufen sich quasi frischen Wind ein.

So können Sie fachlich aus dem Vollen schöpfen. Sie haben zwar keine persönlichen Erfahrungen mit dem bisherigen Verhalten des Bewerbers, können jedoch Anhaltspunkte aus den Zeugnissen sammeln. Zeugnisse, Noten und Empfehlungen sind jedoch nicht alles und vor allem für die Besetzung einer Führungsposition nicht zukunftsweisend. Ein Test, der beispielsweise die Lernfähigkeit des Mitarbeiters und/oder Bewerbers prüft, ist oftmals sehr viel gewinnbringender und aussagekräftiger. 

Recruiting von Führungskräften

Haben Sie externe Kandidaten im Bewerbungsprozess, verläuft der gesamte Ablauf etwas aufwändiger als beim internen Development Center.

Insbesondere der umfangreiche Einsatz von Assessment Centern ist bei der Personalauswahl für Führungskräfte viel im Einsatz. Dies ist durchaus sinnvoll, da Sie hier verschiedene Testverfahren miteinander kombinieren können und damit eine direkte Vergleichbarkeit verschiedener Kandidaten erhalten. Ein gutes Beispiel für ein Verfahren innerhalb eines Assessment Centers ist der Simulationsansatz, bei dem konkrete, für die Position typische Situationen nachgebildet werden können. Dies können Konfliktsituationen innerhalb des Teams oder das kurzfristige Einfordern einer komplexen Entscheidung sein.

Da Assessment Center in der Regel sehr kostspielig sind, ist es für Unternehmen erstrebenswert, nur die besten Kandidaten in das Center zu schicken. Um dies zu gewährleisten, sollten Sie ein persönliches Gespräch sowie einen ersten Test vorschalten. Mit einem Test können Sie Kompetenzen, Fähigkeiten oder Potentiale abfragen und damit die eingangs erwähnten Merkmale wie Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein und Einfühlungsvermögen herausfinden. Da sich viele Narzissten in Führungspositionen befinden, sollten Sie auch hier vorsorglich reagieren und diese rechtzeitig mittels eignungsdiagnostischer Lösungen herausfiltern.

Recruiting
Führungskräfte
Anforderungen
High Level-Position
Development Center
Ähnliche Artikel

Michael Hübler

FÜHRUNG, MENSCHENKENNTNIS, KONFLIKTMANAGEMENT

17.02.17

Führung im Nahkampf?

Zu kämpfen kann eine wichtige Rolle für erfolgreiche Führung spielen

Vielleicht stutzten Sie ein wenig, als Sie den Begriff Kampf im Titel lasen. Zu martialisch? Zu aggressiv? Dort wo ich herkomme, aus dem sozialen Bereich, ist der Begriff des Kampfes per Order verboten. Was nicht heißt, dass nicht gekämpft wird. Subtiler, feiner, indirekter als woanders. Dennoch wird gekämpft für die gute Sache, den richtigen Weg, den Fortschritt, menschliche Werte oder die eigene Sichtweise. Kämpfen muss nichts schlechtes sein. Für Prinzipien zu kämpfen, für sein Team einzustehen oder ein richtig gutes Produkt gegen Widerstände durchzuboxen. Warum also das Kind nicht beim Namen nennen?

Was fasziniert uns in unserer (durch-) zivilisierten Welt am archaischen Prinzip des Kämpfens. Mensch gegen Mensch. Auge in Auge. Vielleicht ist es der echte Gegner, anstatt einer Technik, die wir nicht verstehen oder dem psychologisierten Kampf gegen uns selbst, der therapeutischen Spiegelfechterei für ein wahrhaftiges Leben. Vielleicht ist es der Zwang, zu reagieren, seine Komfortzone zu verlassen und Position zu beziehen. Vielleicht ist es die Endlichkeit, denn jeder Wettkampf, jeder Sport und jedes Spiel könnte mit Verletzungen, psychischen oder physischen, bis zum Tod enden. Vielleicht ist die Tatsache, dass im Wettbewerb nicht nur der Schreibtischtäter, sondern der ganze Mensch gefordert ist. Er muss seine Bedürfnisse nicht hinter Konventionen verstecken. Er darf brüllen, schreien und schimpfen. Er muss es sogar, um von anderen respektiert zu werden. Wie triebhaft wir trotz christianisierter Zivilisierung sind, wird ein ewiges Streitthema bleiben. Ob es jedoch ein Zufall ist, dass auf das christliche Verbot von Kampfsportarten Hexenverbrennungen und Kreuzzüge folgten? Ist Frieden ohne Kriege denkbar? Eine Auseinandersetzung ohne Kooperation? Was wäre der Himmel, wenn die Insassen der Hölle nicht von ihm träumen könnten? Das gesamte Leben scheint aus einem Wechselspiel zwischen egoistischem und kooperativem Miteinander zu bestehen. Die Wissenschaft spiegelt diesen Kampf mit ihren Mitteln wieder: Richard Dawkins ruft das „Egoistische Gen“ aus, Joachim Bauer spricht vom „Prinzip Menschlichkeit“. Was denn nun? Beides natürlich! Ohne Schwarz kein Weiß. Ohne Krieg kein Frieden. Schon begrifflich wüssten wir nicht, wovon wir sprechen sollten. Die WHO sagt: Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit. Aha! Es muss beides geben, um dem jeweils anderen eine Existenzberechtigung zu verleihen.  Aber Mitarbeitergespräche als Kampf darstellen? Wie wäre es damit: Sie ringen um gemeinsame Ziele. Die gegenseitigen Erwartungen reiben sich aneinander. Die Vorstellungen von einem funktionierenden Team – sternförmig oder hierarchisch strukturiert – beißen sich. Stormingphasen müssen erst überwunden werden, bevor jeder seinen Platz und seine Rolle im Team gefunden hat. Zudem: Kämpfe entstehen aus dem Wollen der Gegner. Wer jedoch nichts mehr will, ist tot, selbst wenn seine Hülle noch durch die Gänge wandelt.  Schönwetterführen kann jede(r). Erst unter Stress, besonders in Konflikten mit beweglichen „Gegnern“ zeigt sich die mentale Anpassungsfähigkeit. Manche Chefs werden zu Cholerikern. Andere beschwichtigen. Die nächsten verstecken sich hinter Rollen, Regeln und Chefsesseln. Wieder andere verlieren sich im Chaos.  Gute Chefs zeigen genau dann Charakterstärke, wenn es am meisten stürmt. Achtung! Männlicher Sozialromantik-Alarm! Sie stehen auf dem Schiffsdeck, die Gischt peitscht ihnen ins Gesicht. Sie jedoch sind unbeirrbar. Sie müssen ja nicht gleich wie Captain Ahab enden. Zusätzlich zur Unbeirrbarkeit vermitteln sie allen an Deck die Zuversicht, dass es am Ende gut ausgehen und jeder reich belohnt wird. Schlechte Kämpfer bestehen nur aus Kampf. Gute Kämpfer bekennen mutig, offen und ehrlich Flagge und nötigen ihren Gegnern damit Respekt ab. Ein Respekt, der sich auch daraus speist, dass sie das Risiko des Scheiterns eingehen. In Kooperationen bleibe ich auf der sicheren Seite des „Wir haben uns alle lieb“. Im Kampf gehe ich ein Wagnis ein, das mich fordert und nach Lebendigkeit schmeckt.  Hinter der Wertschätzung eines ehrlichen Kampfes versteckt sich mehr als nur ein Korrektiv. Der innere Zwiespalt zwischen „Sag es nicht, sonst zerreißt dich dein Chef in der Luft“ und „Ich platze gleich“ schaffst sich endlich Bahn. Endlich darf es raus. Wer jemals für sich einstand, weiß wie es sich anfühlt, Stolz auf sich zu sein. Luthers Worte „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ suggerieren, dass es zuvor eine große, bisweilen schmerzhafte Portion Selbstreflexion und Selbstehrlichkeit benötigt. Dann jedoch muss es raus, um nicht innerlich zu platzen. Das wirkt befreiend.  Damit zeigen wir der anderen Seite unser wahres Ich. Wir zeigen, wofür wir stehen, was uns wirklich wichtig ist. Wir bieten unserem Gegenüber eine Reibungsfläche anstatt eines Wisch-und-weg-Screens. Wer sich engagieren will, muss seinen Mund aufmachen. Wer es umsetzen will, braucht Verbündete. Es geht darum, im Streit die Partner so anzugreifen, dass sie anschließend aus Respekt voreinander an der Umsetzung mitarbeiten. Es gilt, Ideen zu verteidigen, anstatt Personen anzugreifen. So wird der Kontest zu einem Probelauf, einem Kon-Test, in dem im Kampf getestet wird, ob die Zusammenarbeit auch im Anschluss miteinander funktioniert. Sollte es auf dieser Mikroebene nicht gelingen, wird es auch später, in der kooperativen Phase, nicht klappen.  

Bild: wabeno @iStock.com

fuehrung
konflikt
mitarbeitergesprache
stress
Ähnliche Artikel

cut-e GmbH

cut‑e steht für intelligente und valide Lösungen. Wir erfinden Online Assessment täglich neu.

26.10.15

Innovative Wege für Auswahl und Entwicklung von Top-Managern

Im Buch "Executive Assessment" stellen Anbieter wie cut-e ihre Verfahren zur Auswahl und Entwicklung von Executives vor

Die Qualität der Führungskräfte entscheidet maßgeblich über die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Personalverantwortlichen fällt es jedoch gerade für die Top-Ebene oft schwer, die passenden Führungskräfte auszuwählen und zu entwickeln. In dem jetzt neu erschienenen Buch „Executive Assessment“, herausgegeben von Dr. Stephan Weinert, Professor für Personalmanagement an der Fachhochschule Düsseldorf, und Dr. Klaus P. Stulle, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius, stellen Anbieter ihre unterschiedlichen Verfahren zur Auswahl und Entwicklung von Executives vor.  

In dem praxisnahen Beitrag von cut-e, internationaler Marktführer für webbasierte Tests in der Personalauswahl und Mitarbeiterentwicklung, erörtern Dr. Katharina Lochner, Dr. Achim Preuß und Andreas Lohff die besonderen Herausforderungen bei der Eignungsdiagnostik für Führungskräfte auf der oberen Hierarchiestufe.  Der globale Wettbewerb erfordert eine passgenaue Einstellung insbesondere der Manager. Fehlentscheidungen bei der Einstellung oder bei Beförderungen haben in der Regel teure Konsequenzen. Daher werden zunehmend auch bei der Besetzung von Executive-Positionen eignungsdiagnostische Instrumente wie Tests, Fragebögen oder Assessment Center einbezogen. Doch auch für die Personalentwicklung spielen eignungsdiagnostische Instrumente und daraus abgeleitetes Feedback eine entscheidende Rolle: So scheitern Executives häufig daran, dass Verhaltensweisen und Kompetenzen, die ihnen in ihrer bisherigen Laufbahn zum Erfolg verholfen oder zumindest nicht geschadet haben, nun in ihrer neuen Rolle als unpassend angesehen werden: Ein bis dato durchsetzungsfähiger Manager wird im neuen Unternehmen als Despot wahrgenommen, die beratend agierende Führungskraft gilt plötzlich als entscheidungsschwach oder die exzellente Fachkraft verzettelt sich bei der neuen Aufgabe in Details. Diese Probleme sind unter anderem darauf zurückzuführen, dass auf der Executive-Ebene häufig keine Diagnostik und kein Feedback mehr stattfindet.  Diagnostik ist daher sowohl für die Auswahl als auch für die Entwicklung von Top-Managern unabdingbar. Allerdings ist die Zeit der Führungskräfte knapp bemessen, sie und ihre Teams sind oftmals über den gesamten Globus verstreut und Unternehmen müssen häufig rasche Auswahlentscheidungen treffen. Daher muss das Executive Assessment zeitlich und räumlich flexibel gestaltet sein, so wie es das Online-Assessment in idealer Weise ermöglicht. Die Online-Verfahren erfüllen dabei die klassischen Gütekriterien wie Objektivität, Reliabilität und Validität, aber auch Ökonomie und Akzeptanz. Wichtig ist zudem, dass die Instrumente die Komplexität der Tätigkeit einer Führungskraft valide abbilden. Neue Formen des Online-Assessment erlauben die Kombination von Tests, Fragebögen oder Simulationen, welche die reale Arbeit eines Executives abbilden, und verbessern so die Vorhersage und auch die Akzeptanz. Im Rahmen eines Online-360-Grad-Feedbacks können zusätzlich verschiedene Perspektiven einbezogen werden, um der Komplexität der Tätigkeit einer Führungskraft gerecht zu werden.  „Ob sich ein Executive für eine bestimmte Managementtätigkeit eignet, lässt sich heute nicht allein am Fachwissen, an bisherigen beruflichen Erfahrungen sowie Stärken und Schwächen festmachen“, sagt die Autorin Dr. Katharina Lochner, Research Director bei cut-e in Hamburg. „Executives müssen in der Lage sein, sich an schnell ändernde Bedingungen anzupassen, und dafür reicht der Blick in die Vergangenheit nicht aus. Zusätzlich müssen Kompetenzen erfasst werden.“ So müssen Führungskräfte beispielsweise den Wandel aktiv vorhersehen, vorantreiben und sich kontinuierlich und selbstgesteuert weiterentwickeln. Das zählt zu den Kernkompetenzen.  Kompetenzen lassen sich mithilfe von Online-Tests und –Fragebögen erfassen. cut-e bietet mit „shapes (executive)“ einen Online-Fragebogen zur Erfassung von Kompetenzen, über die Executives verfügen sollten, wenn sie das Unternehmen zum Erfolg führen wollen. Dabei bildet es die Bereiche interpersonal, operational, intellektuell und emotional ab, wie jemand mit anderen Menschen umgeht, wie er Aufgaben angeht, wie seine kognitiven Fähigkeiten sind und wie seine Motivation ist. Zu weiteren eignungsdiagnostischen Lösungen von cut-e zählen u.a. die Messung der kognitiven Leistungsfähigkeit, die vorab online durchgeführt und beim Präsenztermin durch kompetenzbezogene Interviews oder Fallstudien ergänzt werden.  Das Buch „Executive Assessment“ (S. Weinert/K. Stulle Hrsg.) ist bei Springer Gabler erschienen und im Buchhandel oder als eBook bei www.springer.com/shop erhältlich. Weitere Informationen

assessment-center
eignungsdiagnostische-instrumente
executive-assessment
online-tests
stulle
weinert