Dr. Rolf Meier

• Wissenschaftlich erfolgreich zertifizierte systemische Coachausbildung • Personalanalysen "Werte" und "Begabungen"

15.06.17

Werte sind Orientierung für attraktives Verhalten - wichtig für ein erfolgreiches Arbeitsleben

Für Ihre Karriere, in der Personalauswahl, in Assessmentcentern

Karriere machen, den Anforderungen einer Position genügen, den richtigen Mitarbeiter oder die richtige Führungskraft aussuchen, sind für jeden Bewerber aber auch für jeden Personalfachmann oder die aussuchende Führungskraft/Geschäftsführer wichtige Fragen. Fehlbesetzungen, Kündigung in der Probezeit, innerbetriebliche Jobrotation, Arbeitsplatzunzufriedenheit oder innere Kündigung sind für den Einzelnen aber auch für das Unternehmen Fragen und Themen von großer Bedeutung.

Werte sind Orientierung für attraktives Verhalten. Sie geben Ihnen Orientierung und Sinn für Ihr Verhalten. Werte, die Sie mögen und akzeptieren, lassen Sie nicht nur gerne sondern auch verantwortungsvoll Ihre Arbeit verrichten. Mit einem Satz: Es geht Ihnen gut. Sie stecken Ihre Umwelt mit Ihren zufriedenen und lächelnden Augen an.

Die Werte, die ein Mensch hat und die Werteanforderungen der Arbeitssituation an ihn, beeinflussen und prägen sein Verhalten im Alltag. Sie entscheiden maßgeblich wie die Person - also Sie - mit den Arbeitsplatzanforderungen nicht nur „zurecht kommt“ - sondern wie die Werte die Person auch veranlassen, ihre Arbeitsinhalte zu bearbeiten. Die Anforderungen der Position, des Arbeitsplatzes oder der betrieblichen Funktion erfordern bestimmte gut ausgeprägte/wirksame Werte in der Person des jeweiligen Positions-/Stelleninhaber.

Betriebliche Positionen, Tätigkeiten oder Jobs, lassen sich im Grundsatz in sieben Kategorien einteilen - unabhängig von der Unternehmensgröße, Branche oder Unternehmensalter. Grundlage jeder beruflichen Tätigkeit sind Fachwissen und reflektierte Erfahrungen in den Arbeitsinhalten und Arbeitsbedingungen. Der Umgang damit entscheidet, ob die gezeigten Fähigkeiten und Fertigkeiten im Alltag als Kompetenz zum Erfolg führen. Erfolg für den Kunden, für Kollegen, für Mitarbeiter und natürlich auch für die „Chefs“.

Die Analyse und Bewertung Ihrer Werte werden Ihnen wichtige Hinweise geben, ob es Ihnen gelingen wird, die Arbeitsinhalte und die damit einhergehenden Erwartungen (Werte) an Sie, zu erfüllen. Berufsausbildung, Studium oder Zusatzqualifikationen sind kein Garant für erfolgreiches Wirken im Arbeitsalltag. Die Werte entscheiden über die Qualität Ihres Arbeitsverhaltens - und damit über Ihren beruflichen Erfolg.

Die Analyse und Bewertung Ihrer Werte geben Ihnen aber auch wichtige Hinweise, in welchen beruflichen Konstellationen Sie sich wohlfühlen - sie sozusagen anstreben sollten. Ihr Vertrauen in Ihre Selbstwirksamkeit ist Ihr Schlüssel, mit dem Sie sich zukünftige „Erfolgs-Räume“ erschließen.

Die Wertanalyse basiert auf den 26 Motiven der MotivationsPotenzialAnalyse und den acht multiplen Intelligenzen von Howard Gardner. Daraus sind 127 Werte abgeleitet, die in den einzelnen der sieben strategischen Positionen eine erhebliche Rolle spielen. In der Auswahl (Einzel-und Gruppen-AC’s), in der Begleitung (Coaching) und in der Karriereverfolgung von Personen, ist auf der Basis von über 45 Jahren reflektierter Erfahrung diese Werteanalyse entstanden.

Ihr Analyseergebnis kann Sie erfreuen - aber auch nachdenklich machen. Wenn Sie beides reflektiert annehmen, wird es Ihre bewusste Selbstorganisation im Alltag nicht nur auslösen sondern auch stabilisieren. Es entsteht Ihre eigene Nachhaltigkeit für Ihren Erfolg.

• Strategische Führungskraft

• Strategischer Mitarbeiter

• Operative Führungskraft

• Operativer Mitarbeiter

• Verkäufer im Neukundengeschäft

• Verkäufer im Bestandskundengeschäft

• Unternehmens-, Personal- und Fachberater

Die Selbsteinschätzung dauert ca. 30 Minuten. Mit der individuellen Auswertung erhalten Sie nicht nur Hinweise für eine berufliche hierarchische Positionierung, sondern sie gibt Ihnen auch Anregungen nach „Mischformen“ im Arbeitsalltag zu suchen.

Mein Angebot für Peronalreferenten, Personalentwickler, Personalberater, Trainer und Coaches:

falls Sie diese Diagnose Interessiert und Sie beabsichtigen, dieses Tool in Ihrem Arbeitsbereich einzusetzen, richtig ich Ihnen gerne einen kostenlosen Zugang zum Testen und Kennenlernen ein. Bitte nehmen Sie deshalb Kontakt mit mir auf. Danke.

www.werte-karriere.de 

Bild: LeoPatrizi @iStock.com

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Peats Redaktion

Die PEATS-Redaktion informiert Sie über Trends in der Eignungsdiagnostik & berichtet über neue Features auf PEATS.

15.11.17

Daran erkennen Sie wissenschaftliche Eignungstests

Die Vergleichsplattform PEATS erklärt, welche wissenschaftlichen Methoden und Kriterien hinter eignungsdiagnostischen Lösungen stehen.

Deutsche HR-Abteilungen vertrauen bei ihren Entscheidungen zunehmend auf eignungsdiagnostische Verfahren für Personalauswahl, Personalentwicklung und Talent Management. Die Akzeptanz gegenüber Eignungstests wächst zwar, dennoch haben viele Anwender und Unternehmen weiterhin Zweifel an Güte und Messbarkeit eignungsdiagnostischer Instrumente. Was ist an diesen Vorbehalten dran?

Die Vergleichsplattform PEATS erklärt, inwieweit die Wissenschaft vorhandene Zweifel entkräften kann und welche wissenschaftlichen Methoden und Kriterien hinter eignungsdiagnostischen Lösungen stehen.

Die Zweifel an Eignungstests

Die vorherrschenden Zweifel gegenüber Eignungstests beruhen vor allem auf der Frage, was ein Test eigentlich misst. Die tatsächlichen Merkmale einer Person oder doch eher ihre Fähigkeit zu liefern, was der potentielle Arbeitgeber mit dem Test hören möchte? Wie valide sind die Ergebnisse, die der Test ermittelt? Denn der Zusammenhang zwischen den teils weit hergeholt wirkenden Fragen im Test einerseits und Merkmalen wie der eigenen Teamfähigkeit oder Durchsetzungsstärke andererseits erschließt sich eben oft nicht gleich auf den ersten Blick. Natürlich zweifeln Menschen auch immer wieder daran, inwieweit ein Eignungstest die Vielfalt des Menschen und seiner Individualität gerecht wird. 

Einwände und Zweifel beruhen einerseits auf privaten Erfahrungen, die viele Anwender mit unwissenschaftlichen “Psychotests” gemacht haben, zum Beispiel in einschlägigen Zeitschriften. Zum anderen gehen die Vorbehalte auf Tests zurück, die zwar im eignungsdiagnostischen Kontext tatsächlich gebraucht werden, aber den eigentlichen Anforderungen in der Praxis nicht gerecht werden können. Unter all den professionellen Angeboten des Marktes befinden sich auch unseriöse Anbieter, die mit geschickten Marketingstrategien versuchen, ihre Tools an den Personaler zu bringen. Doch trotz ihres kurzfristigen Erfolgs sind es mittelfristig genau diese Tools, die die Skepsis wachsen lassen.

Daran erkennen Sie wissenschaftliche Testverfahren

Wir brauchen also gewisse Anhaltspunkte, um die fundierten und seriösen Tools für die eigenen Personalprozesse erkennen zu können. Die Antwort lautet Wissenschaft. Wer für sein Talent Management ein eignungsdiagnostisches Tool etablieren möchte, sollte sich also immer an der Wissenschaftlichkeit eines Testverfahrens orientieren. 

Doch was sind die wissenschaftlichen Kriterien und wann erfüllt ein Eignungstest oder Tool diese?

Zu den wichtigsten Kriterien gehören: 

  • Haupt- und Nebengütekriterien
  • Statistische Modelle
  • Eindeutigkeit und Genauigkeit
  • Testmanual

Was jeweils unter den verschiedenen Kriterien zu verstehen ist, haben wir im Folgenden für Sie aufbereitet.

1. Kriterium: Der Eignungstest erfüllt die drei Hauptgütekriterien

Einwand: „Misst der Test überhaupt das, was er messen soll?“

Möchte man eine Antwort auf diese Frage erhalten, lohnt sich ein Blick auf die die Zahlen zu den drei Hauptgütekriterien eines wissenschaftlichen Tests:

  • Objektivität
  • Reliabilität
  • Validität

Sie müssen für jeden Test mit Hilfe von statistischen Methoden einzeln nachgewiesen werden und bürgen für die wissenschaftliche Güte des Verfahrens. Ein Verfahren ist demnach wissenschaftlich solide, wenn der Eignungstest ein Merkmal unabhängig von äußeren Einflüssen (objektiv), zuverlässig (reliabel) und tatsächlich (valide) misst.

Die Zahlen zu den Gütekriterien erstrecken sich von 0,0 bis 1,0. Die 1 steht dabei für eine perfekte Erfüllung des Kriteriums: Der Test ist so objektiv, reliabel oder valide wie er nur sein kann. Umgekehrt sollte klar sein, was von einem Test mit Hauptgütekriterien in der Nähe von 0 zu halten ist.

Das wichtigste aller Gütekriterien ist dabei die Validität. Sie gibt an, ob der Test das misst, was er tatsächlich messen soll. Also ob beispielsweise ein Intelligenztest tatsächlich die kognitiven Fähigkeiten misst und nicht etwa Schulwissen oder Allgemeinbildung. Ist die Validität nicht erfüllt, ist der Test aus wissenschaftlicher Perspektive durchgefallen und damit auch für Anwendungen im eignungsdiagnostischen Kontext ungeeignet.

Nebengütekriterien

Je nach Kontext können Anwender zusätzlich erwarten, dass noch weitere Nebengütekriterien erfüllt sind. Zum Beispiel ist es für einen guten ersten Eindruck des Unternehmens wichtig, dass die Bewerber den verwendeten Eignungstest als angemessen und sinnvoll einschätzen. Wenn ein Bewerber im Test erkennt, worauf die Fragen abzielen - also den beruflichen Zusammenhang zwischen Fragen und Kompetenzen wahrnimmt - steigt die Bereitschaft, den Test wahrheitsgemäß auszufüllen. In der Testtheorie spricht man hier vom Gütekriterium der „Akzeptanz“. 

Einige (weitere) mögliche Nebengütekriterien sind: 

  • Akzeptanz
  • Fairness von Tests gegenüber Minderheitengruppen
  • Positiver Kosten-Nutzen Aufwand des Testverfahrens
  • Unverfälschbarkeit

Besonders der letzte Punkt ist unter dem Stichwort der „sozialen Erwünschtheit“ ein heiß diskutierter Aspekt in der Eignungsdiagnostik: Es ist nur verständlich, dass Personen einen Eignungstest bestmöglich ausfüllen möchten – also mit den Ergebnissen, die von ihnen erwartet werden.

Ein Test, der diese allzu menschlichen Tendenzen austrickst, erfüllt das Kriterium der Unverfälschbarkeit. Gelingen kann das zum Beispiel durch verschiedene Arten von Fragebögen mit unterschiedlichen Fragetechniken (Forced Choice, Multiple Choice, Likert-Skala). Auch gibt es die Möglichkeit, mittels spezieller Fangfragen (sogenannter „Bogus-Items“) einzuschätzen, wie genau es der Getestete mit der Wahrheit nimmt.

2. Kriterium: Der Eignungstest basiert auf statistischen Modellen

Einwand: „Zwischen den Fragen im Test und den untersuchten Merkmalen besteht kein Zusammenhang.

Ein zentrales Kriterium für einen wissenschaftlichen Test ist seine Entwicklung anhand statistischer Modelle. Nur ein Test, der auf empirischen und mit Zahlen belegbaren Erkenntnissen beruht, verdient das Prädikat „wissenschaftlich“.

Bevor ein eignungsdiagnostisches Verfahren auf den Markt gelangt, muss es dafür eine Reihe empirischer Testläufe bestehen. Anhand der Testergebnisse von Stichproben, die der späteren Zielgruppe ähneln, wird der Test entwickelt, angepasst und optimiert. Dies kann bedeuten, dass einzelne, zu schwierige Fragen aus späteren Versionen des Tests fliegen. In der Statistik spricht man dabei von der sogenannten „Itemschwierigkeit“.

Weitere Analysen können zeigen, dass eine Frage gar nicht zu dem restlichen Test passt, weil sie ganz andere Dinge abfragt als ursprünglich geplant (“Trennschärfenanalyse”). 

Die statistische Königsdisziplin bildet jedoch die sogenannte „Faktorenanalyse“. Mit diesem Verfahren erfahren Testkonstrukteure, welche Fragen tatsächlich dafür geeignet sind, um das interessierende Merkmal angemessen zu erfassen. Was zum Beispiel ein Item wie „Ich hinterlasse meinen Arbeitsplatz jeden Abend ordentlich und aufgeräumt“ mit einem Merkmal wie „Gewissenhaftigkeit“ zu tun hat, kann mit Hilfe einer Faktorenanalyse statistisch aufgezeigt werden. 

Durch eine Vielzahl von Testläufen und statistischen Analysen werden so nach und nach die ungeeigneten Items bzw. Fragen entfernt. Das Ergebnis sind Tests mit Fragen, die sich unter dem kritischen Blick der prüfenden Statistik mehrmals bewährt haben. Fragen, die auch dann beibehalten werden, wenn sich dem Laien ihr Zusammenhang mit dem Messmerkmal nicht auf den ersten Blick erschließt.

3. Kriterium: Der Eignungstest ist eindeutig und genau 

Einwand: „Jeder Mensch ist anders – ein Eignungstest kann das überhaupt nicht abbilden“

Je genauer wir unsere Mitmenschen betrachten, desto besser erkennen wir, wie unterschiedlich und einzigartig diese sind. Das Zusammenspiel von Eindeutigkeit und Genauigkeit ist es, was wissenschaftliche Tests ausmacht.

Funktionierende Wissenschaften zeichnen sich dadurch aus, dass ihre verwendeten Begriffe eindeutig definiert sind. Dies bildet die Grundlage für erfolgreiche Kommunikation und beugt Missverständnisse vor. In diesem Sinne muss auch einem wissenschaftlichen Eignungstest eine eindeutige Definition des berufsrelevanten Merkmals  – sei es Intelligenz, Kontaktfähigkeit oder Führungsstärke - vorliegen, das gemessen werden soll.

Für die Testkonstrukteure bedeutet das, eindeutig festzulegen, wie das zu messende Merkmal zu verstehen ist und in welchen Aspekten es sich von ähnlichen Merkmalen unterscheidet. Dies kann beispielsweise bei einem Test für soziale Kompetenz damit einhergehen, die verschiedenen Facetten dieser Kompetenz zu definieren und klarzumachen, wo die Unterschiede zu einem Konstrukt wie „sozialer Intelligenz“ liegen.

Multidimensionale Testverfahren zur Erhebung mehrerer Merkmale

Mit einem multidimensionalen Test wird es möglich, einen Kandidaten auf verschiedenen Dimensionen zu beurteilen. Die Erhebung mehrerer Merkmale funktioniert aber nur, wenn die Merkmale präzise voneinander abgegrenzt und definiert sind. 

Das Ergebnis ist ein mitunter sehr differenziertes Bild des Kandidaten, das sich aus seinen jeweiligen Ausprägungen auf den verschiedenen Skalen für z.B. Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Extraversion (Big Five) zusammensetzt. Durch die unterschiedlichen Ausprägungen und deren Verhältnis zueinander entsteht eine Vielzahl möglicher Testergebnisse, die sich von Person zu Person nur selten exakt gleichen.

Das Kriterium der Eindeutigkeit schafft somit nicht nur Transparenz und Klarheit. Es bildet die Grundlage für differenzierte, genaue Kandidatenurteile. Durch diese Genauigkeit haben Tests in der Regel eine gute Chance, der Individualität eines Menschen gerecht zu werden. Ganz ohne Schubladen.

Das Testmanual: Angaben zur Wissenschaftlichkeit des Eignungstests

Das Testmanual stellt quasi die Urkunde all der genannten Kriterien des Eignungstests dar. Gemeint ist damit eine Broschüre, die alle wichtigen Angaben zur Wissenschaftlichkeit des Testverfahrens in nachvollziehbarer Form enthält.

Zum Beispiel Angaben darüber, wie das Testverfahren entstanden ist, es sich bisher empirisch bewährt hat oder korrekt in der Praxis anzuwenden ist. Wer wissenschaftlich arbeitet, hat nichts zu verbergen, sondern ist darum bemüht, diese Qualität auch transparent nach außen zu vermitteln.

Die Nicht-Existenz eines Testmanuals ist also ein recht  zuverlässiges Ausschlusskriterium für unwissenschaftliche Testverfahren. Allerdings gilt der Umkehrschluss nicht, denn ein Testmanual garantiert nicht automatisch Wissenschaftlichkeit. Hier gilt es immer im Einzelfall zu prüfen, ob und auf welche Weise die oben genannten Kriterien erfüllt sind.

An oberster Stelle steht natürlich immer die weiterführende Frage, ob das Testverfahren überhaupt für die eigenen Zwecke geeignet ist.

Die häufig verbreiteten Einwände gegenüber Testverfahren sind nicht unbegründet, allerdings nur für bestimmte Arten von Tests angebracht. Die Wissenschaftlichkeit ist hier das Merkmal, anhand dessen Sie innerhalb des Angebots fundierte Testverfahren erkennen können.

Übrigens: Auf PEATS finden Sie nur Testverfahren, die die genannten wissenschaftlichen Kriterien erfüllen. Damit Sie ein Tool finden, das nicht nur wissenschaftlich, sondern auch für Ihren spezifischen Case ideal passt, möchten wir Sie unterstützen - mit einem Toolfinder, detaillierten Testinformationen und Kontaktkanälen zu den Anbietern. Mit PEATS finden Sie ein wissenschaftliches Tool, das bestmöglich zu Ihren Herausforderungen passt und Ihnen die Personalauswahl und die Personalentwicklung vereinfacht. 

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Innermetrix Deutschland GmbH - YOU ARE MORE!™

Warum du tust, was du tust und wie du es tust? Holistische Erfassung des Persönlichkeitskerns für PE und FKE

21.07.17

Team-Analyse als Ursachenforschung - Ein Fallbeispiel

Team-Analyse zur Ursachenforschung bei Problemen in der Organisation

Wir leben in einer schnell agierenden und leistungsorientierten Gesellschaft, die den Bedarf an möglichst raschen Lösungen aufweist. Im unternehmerischen Kontext kann dieser Wunsch nach einer Sofortlösung zu fatalen Fehlern mit gravierenden Konsequenzen führen.

Innermetrix plädiert für eine akkurate Ursachenforschung mit passender Analyse der Konsequenzen, die sowohl individuell als auch auf der Teamebene erfolgt, um erst danach den Typ der Lösung festzulegen.

Ein Fallbeispiel zur klaren Darstellung des IMX-Ansatzes:

Neues Management findet keinen Anschluss zum Team

Ein Tochterunternehmen eines deutschen Technologie-Konzerns mit 5000 Mitarbeitern wählt ein neues Management-Team an die Spitze der größten Abteilung mit 1600 Kollegen. Die neue Abteilungsleiterin und ihr Stellvertreter kommen von einer Bank, der dritte Manager von einem amerikanischen multinationalen Unternehmen. Die anderen beiden Mitglieder des Management-Teams sind schon seit Jahren angestellt. Den fünf Managern untersteht eine mittlere Führungsebene mit 40 Führungskräften.

Ein halbes Jahr nach dem Führungskräftewechsel registriert man beim Mittelmanagement des Unternehmens eine Abwanderungsrate von 25%, diese Ziffer steigt in den kommenden Monaten um weitere 15% an. Die Lage ist dramatisch. Das Management – Team holt sich verschiedene Beratungsunternehmen und Coaches zu Hilfe, jedoch ohne Erfolg: die hohen Kündigungszahlen bleiben und gefährden mittlerweile die tägliche Operation.

Als die Unternehmensspitze INNERMETRIX engagiert, ist das Management-Team bezüglich der Ursachen für das Desaster komplett ratlos und sich dennoch ziemlich sicher:
   Ihre Management-Vorgänger haben das mittlere Führungskräfte-Team völlig falsch besetzt und selbst offensichtlich nicht über die notwendigen Talente und Führungsskills, wie Zeitmanagement, richtiges Delegieren von Aufgaben etc. verfügt.

Nach der INNERMETRIX-Analyse boten wir die INNERMETRIX Management Screening Lösung an:

Im Rahmen dieses Prozesses füllten alle Führungskräfte das IMX-Leistungspotenzial-Profil aus.

Vorteil dieser Analyse ist, dass die Messung schnell und sehr tiefgehend, präzise und holistisch erfolgt. Die ermittelten Werte geben uns Aufschluss über Verhaltenspräferenzen, Werteeinstellungen und Talente des Individuums. Die zusammengeführten Einzelwerte ergeben die Teamwerte, die sowohl das Gesamtpotenzial der Teamleistung als auch die Ursachen der vorhandenen Probleme gleichzeitig aufdecken können.

Folgende Ursachen konnten wir kurz zusammengefasst identifizieren:
 Das Problem lag in der unterschiedlichen Kommunikation und den unterschiedlichen Werteeinstellungen der beiden Führungsebenen.

- Das fünfköpfige Management-Team hatte sich im adaptiven Verhalten in der sogenannten interaktiven Dimension stark verändert. In ihrem natürlichen Verhaltensstil wiesen sie eine sehr offene und kommunikative Verhaltensweise auf, adaptiv verhielten sie sich aber genau gegenteilig. Ihre unbewusste Wirkung auf die neuen Kollegen war eher reserviert, verschlossen, teilweise wirkten sie sogar arrogant.

- Der Führungsstil, den sie aus den anderen Unternehmenskulturen mitbrachten, passte überhaupt nicht zu der Werteeinstellung der Kollegen. Die zweite Führungsebene war mehrheitlich individualistisch eingestellt, schwer zu managen und eher nach Autonomie und Freiheit strebend. Die Mitarbeiter waren es gewohnt, selbständig arbeiten zu dürfen. Die neuen Manager demotivierten sie mit der ständigen Forderung nach Kontroll – und Berichtsprotokollen.

- Die Mehrheit des Führungsteams verfügte über einen sehr niedrigen "politischen" Antrieb. Die Macht, der Einfluss und die Kontrolle, die mit der Führungsposition verbunden waren, wirkten eher kontraproduktiv auf ihre Motivation.

Wir von INNERMETRIX konnten zudem klar nachweisen, dass die Talente der Mitarbeiter absolut zu deren Jobs passten und somit nicht das Team, sondern die Führungsart die Ursache für die gehäuften Kündigungen war.

Aufgrund der (Selbst)-Erkenntnisse und der akkurat ausgeführten Detailanalyse, der Zusammenhänge und deren Konsequenzen konnten wir am Ende unseres Beratungsprozesses eine gemeinsame Entscheidung mit dem Management-Team über erfolgreiche Lösungswege treffen.

Wir sind stolz darauf, dass die Fluktuationsrate des Unternehmens nach einem halben Jahr auf 5% reduziert werden konnte und sich das Engagement des Teams um 24% nach Hewitt verbesserte.

Maximilian Malchiner

Bild: LukaTDB @iStock.com

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Führungskräfte
INNERMETRIX
IMX-Leistungspotenzial-Profil
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Dr. Rolf Meier

• Wissenschaftlich erfolgreich zertifizierte systemische Coachausbildung • Personalanalysen "Werte" und "Begabungen"

15.06.17

Begabungen, Talente und Intelligenzen - die Interessen eines Menschen

Die Diagnoseidee von Talenten, Begabungen und Intelligenzen - nach Prof. Howard Gardner

Talente, Begabungen und Intelligenzen, die von Prof. Howard Gardner im Rahmen seiner Forschungen als multiple Intelligenzen definiert worden sind, stehen im Mittelpunkt der auf dieser Seite angebotenen kostenpflichtigen Analyse. Gardner versteht Intelligenzen als qualitatives Potenzial in einem Menschen und nicht als quantitativ messbare Größe. Denken Sie deshalb nicht in traditionellen Kategorien von Intelligenz - sondern auch in Begabungen und in Talenten.

Howard Gardner nutzt den Begriff „Intelligenzen“. Wie ist er zu verstehen? Was steckt in dem Begriff „Intelligenzen“?

Intelligenzen können in drei Verständnisse unterteilt werden, die alle zusammen „Intelligenzen“ erklären oder sichtbar machen:


  • Intelligenz ist eine individuelle, ererbte und gelernte strukturelle, neuronale Ressource, die in einem Kontext die Qualität kognitiver, emotionaler oder psychomotorischer Entscheidungen initiiert und/oder beeinflusst.
  • Begabung ist eine themenspezifische, individuelle Ressource, die sich in einem konkreten fachlichen Handlungskontext als vorteilhaft unterscheiden lässt.Talent zeigt sich in der reflexiven Fähigkeit in komplexen thematischen Kontexten fachlich und sozial erfolgreich zu agieren.
  • Intelligenzen können in drei Verständnisse unterteilt werden, die alle zusammen „Intelligenzen“ erklären oder sichtbar machen:
  • Intelligenz ist eine individuelle, ererbte und gelernte strukturelle, neuronale Ressource, die in einem Kontext die Qualität kognitiver, emotionaler oder psychomotorischer Entscheidungen initiiert und/oder beeinflusst.
  • Begabung ist eine themenspezifische, individuelle Ressource, die sich in einem konkreten fachlichen Handlungskontext als vorteilhaft unterscheiden lässt.
  • Talent zeigt sich in der reflexiven Fähigkeit in komplexen thematischen Kontexten fachlich und sozial erfolgreich zu agieren.

Die acht Intelligenzen sind:


  • Sprachliche Intelligenz
  • Musikalische Intelligenz
  • Logisch-mathematische Intelligenz
  • Räumliche Intelligenz
  • Körperlich-kinästhetische Intelligenz
  • Intrapersonale Intelligenz
  • Interpersonale Intelligenz
  • Naturalische Intelligenz

Es handelt sich um eine Selbstdiagnose. Menschen offenbaren ihre Freude und Lust an abstrakt-fachlichen Inhalten. Im Verständnis von Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und Resilienz bekundet der Menschen sein Selbstvertrauen in seine Ressourcen.

Angebot für Peronalreferenten, Personalentwickler, Personalberater, Trainer und Coaches:

Falls Sie diese Diagnose Interessiert und Sie beabsichtigen, dieses Tool in Ihrem Arbeitsbereich einzusetzen, richte ich Ihnen gerne einen kostenlosen Zugang zum Testen und Kennenlernen ein. Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf. Danke.

www.talente-begabungen.de  

Bild: portra @iStock.com

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