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26.10.17

Es kommt auf mehr als gute Noten an

Noten einzelner Studienleistungen oder die Abschlussnote rücken beim Recruiting eher in den Hintergrund, Soft Skills und Erfahrung zählen dafür immer mehr. Das haben immer mehr Arbeitgeber erkannt.

Wer mit einem Einser-Abschluss an der Uni glänzt, kann damit rechnen, dass er im Auswahlstapel der Personalabteilung weit oben liegt. Als Eintrittskarte für eine erfolgreiche Karriere reichen gute Noten allein jedoch meist nicht mehr. 

Immer mehr Personalchefs haben erkannt, dass es auf weit mehr ankommt als auf gute Abschlüsse, wenn man einen geeigneten Mitarbeiter sucht. „Noten einzelner Studienleistungen oder die Abschlussnote rücken beim Recruiting eher in den Hintergrund“, bestätigt Esther Löb, Recruiting-Leiterin bei Microsoft Deutschland. 

Praktika und Ehrenämter bringen Pluspunkte

Je mehr Kriterien abseits des Zeugnisses eine Aussage über den Kandidaten ermöglichen, desto dankbarer greifen Firmen auf sie zurück. Dazu zählen Praktika und sonstige Arbeitserfahrungen, aber auch nicht berufsspezifische Faktoren wie ehrenamtliches Engagement, sportlicher Erfolg oder die grundsätzliche Einstellung des Bewerbers. Die Mitarbeitersuche entwickelt sich also zunehmend weg vom eindimensionalen Blick auf den Notenspiegel hin zu ausgefeilteren Auswahlmethoden“, schreibt das Magazin T3N. „Es bedarf da relativ straffer Prozesse und guter Tools“, sagt Simone Wamsteker, zuständig für das Recruiting und die Personalentwicklung bei Accenture. 

Kleinere Unternehmen mit einer überschaubaren Anzahl an Bewerbern können die interessantesten Anwärter einladen, um im Gespräch herauszuhören, welche Eigenschaften sie auszeichnen, welche Hobbys sie leidenschaftlich betreiben oder wo sie ehrenamtlich engagiert sind. Wenn bei großen Unternehmen Hunderte von Bewerbungen auf eine einzelne Stelle eintreffen, funktioniert das nicht. Sie greifen bei der Personalauswahl daher gerne auf technische Unterstützung zurück, um Kandidaten nach harten und weichen Kriterien zu sortieren. 

Vorauswahl mit Eignungsdiagnostiktools

Wo die Note allein nicht mehr reicht, um die Bewerber in „geeignet“ und „nicht-geeignet“ zu kategorisieren, wächst die Sorge der Personalchefs, gute Mitarbeiter zu übersehen. Eignungsdiagnostiktools wie PERSOscreen® sind ein guter Weg, um eine Vorauswahl zu treffen. Die Analyse zeigt auf einen Blick, wie gut der Kandidat zur Stelle passt. Auf diese Weise ergibt sich schnell eine überschaubare Anzahl von Kandidaten, die man im Vorstellungsgespräch persönlich kennenlernen sollte. 

„Wenn die Bewerber erst mal zum Gespräch eingeladen worden sind, zählt nur noch der Gesamteindruck. Auf der Basis von Noten sollte man keine Erwartungen aufbauen - da habe ich in beiden Richtungen schon Überraschungen erlebt. Deshalb legen wir so großen Wert darauf, die Bewerber kennenzulernen. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand, der im Gespräch überzeugt hat, wegen einer schlechteren Note abgelehnt worden wäre." so Markus Olbert, Personalchef beim Gesundheitskonzern Fresenius im Interview mit der Süddeutschen Zeitung.

Gute Noten sind keine Garantie für Erfolg im Beruf

Auch aus wissenschaftlicher Sicht macht es Sinn, auf die soft skills zu sehen statt auf die Noten. „Möglichst gute Noten in der Schule oder Hochschule sagen noch nichts über den beruflichen Erfolg aus“, sagt Christoph Beck, Professor für Personal- und Bildungswesen an der Hochschule Koblenz. Viele hätten vor allem deswegen gute Bewertungen in der Schule und an der Uni, weil sie fleißig sind und sich auf die Testverfahren einstellen. Im Arbeitsalltag hingegen sind andere Fähigkeiten gefragt: „Beruflicher Erfolg ist davon abhängig, ob man Probleme lösen kann, die man vorher noch nicht kannte“, sagt Beck.

Der persönliche Eindruck ergänzt also immer noch ganz entscheidend alle theoretischen Schlüsse, die Personalchefs aus Zeugnissen, Testergebnissen etc. ziehen. Und das ist auch gut so, denn letzten Endes arbeiten ja Menschen zusammen – und das nur erfolgreich, wenn die Chemie stimmt. Das spürt man am besten im direkten Kontakt heraus.

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